About us

Wir sind Claudia, Henning und Lambert. Auf dem Chaos Communication Congress 2019 haben wir uns getroffen und beschlossen ein Experiment zu wagen: Wissenschaftskommunikation mal anders. Etwa einmal im Monat treffen wir uns virtuell auf Twitch und sprechen dort über Wissenschaft, manchmal auch mit Gästen. Jede*r von uns stellt ein Thema der Wahl vor. Und – das ist das Beste dabei – jede*r kann live dabei sein und im Twitch-Chat mitdiskutieren. Falls man eine Folge verpasst hat, kann man sie später bei YouTube (nochmal) ansehen.

Im Interview mit Claudia für wissenschaftskommunikation.de kann man auch ein bisschen über unsere Ideen und die Entstehung von ForschungsStrom nachlesen.

Natürlich sind auch Claudia (@FuzzyLeapfrog), Henning (@henningkrause) und Lambert (@Lambo) auf Twitter zu finden – genau wie unser Projekt (@forschungsstrom).

Vorstellung Team-Mitglieder

Claudia

Moin Pandas. Mein Name ist Claudia Frick und ich bin promovierte Meteorologin und wissenschaftliche Bibliothekarin. Ja, richtig gelesen. Nach meiner Doktorarbeit zu nassem Schneefall und einiger Zeit in der Forschung beim Deutschen Wetterdienst und der Universität zu Köln, hat es mich in die Bibliothek des Forschungszentrums Jülich verschlagen. Hier kümmere ich mich darum, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse aller Forschenden auch genau da landen wo sie hinsollen. Bei mir dreht sich alles um wissenschaftliche Veröffentlichungen, interne Wissenschaftskommunikation, Informationsvermittlung und Open Access.

In meiner Freizeit mache ich Lehre zu genau diesen Themen an der Technischen Hochschule Köln, stehe auf alles rund um MINT-Themen, twittere wie verrückt, bin Mentorin bei Jugend hackt, entspanne bei Yin Yoga und dem Zocken von Videospielen, die ich auch gerne über Twitch streame. Mein Lieblings-XKCD ist Nummer 927. Trans rights are human rights.

Henning

Henning schwerelos
Henning Krause mit Luftblasen-Demonstrationsexperiment beim Parabelflug 2009. Bild: DLR, CC-BY 3.0

Moin! Ich bin Henning Krause (Jahrgang 1976). Ich beschäftige mich viel mit digital-interaktiver Wissenschaftskommunikation – vom Wissenschaftspodcast über Wissenschaftscomics bis hin zu ScienceTweetups. Die Wissenschaftskommunikation halte ich für ein sehr gutes Werkzeug, um die kulturelle Leistung, die die Wissenschaft darstellt, in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Ehrenamtlich kümmere ich mich seit Februar 2019 nach Feierabend um die Social-Media-Kommunikation der Scientists for Future. Ich arbeite als Social-Media-Manager in der Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin und war zuvor Webredakteur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, wo ich ab 2008 die ersten Social-Media-Kanäle aufgesetzt habe.

Ich fahre gerne Rad, höre Podcasts auf 1,7-facher Geschwindigkeit und lebe mit Familie am Rande Berlins. Ich wurde in der Physik sozialisiert, habe mein Studium aber als Wissenschaftshistoriker abgeschlossen. Leider war die Diplomarbeit 2006 mein bislang letztes ordentliches LaTeX-Projekt. Ich bin Grundgesetz-Fanboy, Betriebsratsmitglied und Feminist. Mein Lieblings-XKCD ist Nummer 386. Nazis raus!

Lambert

Moin 🙋! Ich bin Lambert Heller, verbringe zu viel Zeit als @Lambo auf Twitter, und habe 2013 das Open Science Lab an der TIB gegründet. Julia Barthel, die mich für Netzpolitik 2020 mal darüber interviewt hat, fasst das zusammen mit „blühende Daten“. Wenn das nicht geklappt hätte wäre ich Chief Happiness Officer bei einem Tierasyl für Kaninchen geworden, wie ich mal einem Bibliotheksmagazin verraten habe. In meinem Job an der TIB erzähle ich vor allem, warum Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen die diversen Leute, die sich für ihre Sachen interessieren, online mitspielen lassen sollten – sei es hier bei Twitch, beim Hackathon Coding da Vinci Niedersachsen, oder bei Book Sprints.

Ansonsten bin ich Sozialwissenschaftler und Bibliothekar (Referendariat 2005-2007 in Berlin), lebe in Hannover-Linden, gehe gern essen und gucke mir mit Freund:innen zusammen TV-Serien an. Ich meine, dass Museen und Bibliotheken ihre geraubten Prunkstücke schleunigst zurückgeben sollten, und man Kolonialdenkmäler ansprühen und umkippen sollte, wo es geht.  Bei XKCD Nummer 2293 musste ich schlucken, denn als Kind hatte mir mein Vater gezeigt, wie man Game of Life spielt, ganz ohne Computer damals.